Basel-Stadt hat ein hohes Verkehrsaufkommen. Über 100’000 Personen pendeln regelmässig nach Basel zur Arbeit. Viele dieser PendlerInnen kommen nach wie vor mit dem Auto, obwohl die Distanzen geeignetere Fortbewegungsmittel zulassen würden. Das Problem des Autoverkehrs ist nicht allein die Verbrennung fossiler Rohstoffe, die zu schlechter Luft führen und dem Klima einheizen. Autos sind auch unökonomisch, verbrauchen wertvollen Basler Boden und lassen Gewerbetreibende im Stau stehen und Parkplätze suchen. Wir wollen daher, dass PendlerInnen möglichst auf ÖV und Velo umsteigen und Platz machen für ein Basel der Begegnung und nicht der Parkplätze. Gesunde menschen- und umweltgerechte Mobilität. Basel hat 2010 dem Gegenvorschlag zur Städteinitiative zugestimmt und damit die Regierung verpflichtet, den Anteil des Autoverkehrs um 10 Prozent zu senken. Basel will also eine vorbildliche Verkehrspolitik, die auf Muskelkraft und platzsparende Konzepte setzt. Wir sind hier an vorderster Front dabei und fordern Massnahmen, die einer vorbildlichen Verkehrspolitik gerecht werden und sich an echten Velostädten orientieren. «Wir wollen freie Fahrt» für den ÖV. Ein gut funktionierendes ÖV-Netz ist eine der Grundlagen für eine zukunftsgerechte und ökologische Mobilität in der Stadt. In Basel soll das Tramnetz, abgestimmt auf ein leistungsfähiges regionales S-Bahn-Netz, weiter ausgebaut werden, um Kapazitäten für die wachsende Bevölkerung und die Zunahme der Arbeitsplätze zu gewinnen. Ausserhalb der Innenstadt müssen die Lichtsignalanlagen so eingestellt werden, dass FussgängerInnen, Velofahrende und der ÖV priorisiert werden. Um die Wohn- und Lebensqualität in den Quartieren zu steigern, müssen oberirdische Autoparkplätze reduziert werden. Wir starten die Velorution. In Basel braucht es leistungsfähigere
und durchgängigere Velorouten. Mit der Einreichung der Veloring-Initiative ist ein Anfang gemacht, aber noch nicht umgesetzt. Für das Bündnis ist ausserdem klar: keine neuen Autobahnen oder Autobahnausbauten im Kanton Basel-Stadt!