EM VEKIRÎ BIMÊNIN

UND DENKEN ÜBER GRENZEN HINAUS

Basel ist eine weltoffene Stadt mit einer humanistischen Tradition. Vor 50 Jahren setzten die BaslerInnen das Frauenstimmrecht durch. Grundstein für Basels Erfolg ist seine Offenheit gegenüber allen Lebensentwürfen. Wir werden uns deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, dass alle nach ihrer eigenen Vorstellung glücklich werden und sich an der Gesellschaft beteiligen können. Basel als weltoffene Stadt und Sitz zahlreicher multinationaler Konzerne muss aber auch einen gewichtigen Beitrag an die internationale Solidarität leisten. Die Antwort auf die zunehmenden Krisen in der Welt muss mehr Unterstützung vor Ort und eine verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik sein. Basel soll daher Städtepartnerschaften schliessen und einen Beitrag zur humanitären Hilfe leisten. Die Projektförderung in Entwicklungsländern soll weitergeführt und zugunsten einer vermehrten Unterstützung im Bereich der Flüchtlingshilfe in den Ländern des globalen Südens und den stark geforderten südlichen Ländern Europas ausgeweitet werden. Der Austausch zwischen den neu Ankommenden und der städtischen Bevölkerung soll aktiv gefördert werden. Integrationsklassen, Fremdspracheklassen und Deutschkurse sollen für alle zugänglich sein. Auch Menschen ohne Schweizer Pass
oder geregelten Aufenthaltsstatus sollen die Angebote der Stadt nutzen und am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilnehmen können.