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Sportler*innen nicht dem Zufall überlassen

Grossrat und aktiver Vereinsportler Oliver Bolliger startete eine Interpellation zum Fortgang der Trendsporthalle und einer allfälligen Verlängerung der Zwischennutzung im Hafenareal.

Die Trendsporthalle sowie das Port Land (Beton-Skatepark) am Hafen auf dem Ex-Esso-Areal sind zentrale und wichtige Orte in Basel, damit Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene ihren geliebten Sport (Scooter, In-Line-Skates, Skateboard und BMX) ausüben können. Diese Angebote sind aus dieser Stadt nicht mehr wegzudenken.

Die Trendsporthalle und das Port Land haben zudem einen hohen Bekanntheitsgrad in der nationalen und internationalen Skateboard-Szene und sind mit grossem Engagement und Eigeninitiative sowie privater und staatlicher finanzieller Unterstützung (u.a. durch den Swisslos-Sportfond) entstanden.

Die Abteilung Standortmarketing und das Sportamt Basel-Stadt haben sich zudem dafür eingesetzt, dass der „ESC“ (ehemals europäische Meisterschaften und nun grosser europäischer Skateboardanlass) auf der Kunsteisbahn Margarethen im September 2018 wieder stattfinden kann. Diese Tatsache zeigt deutlich die grosse Bedeutung dieser Trendsportart für Basel auf. Zudem ist zu erwähnen, dass Skateboarding ab 2020 eine olympische Disziplin wird und somit auch schweizweite Interessen für gute Trainingsmöglichkeiten bestehen müssten.

Die Zwischennutzungsverträge der Trendsporthalle und des Port Land enden 2019. Geplant ist, dass die Trendsporthalle in eine neue Halle auf dem Jugendplatz des Erlenmatt-Areals einziehen kann. Eine entsprechende Baueingabe, durch die beteiligten Behörden ist jedoch noch nicht erfolgt. Ein nahtloser Übergang auf Ende 2019 ist aktuell nicht mehr möglich. Dieser ist aber für die Trendsporthalle sowie für die Kinder und Jugendlichen von grosser Bedeutung und unerlässlich.

Ich bitte deshalb den Regierungsrat folgende Fragen zu beantworten:

  1. Ist der Regierungsrat bereit eine Verlängerung der Zwischennutzung auf dem Ex-Esso-Areal für die Trendsporthalle zu ermöglichen, damit ein nahtloser Übergang ins Erlenmattquartier garantiert werden kann?
  2. Ist der Regierungsrat bereit, eine Verlängerung der Zwischennutzungsverträge für das Areal vom Verein I_Land für die Zeit bis zum nahtlosen Übergang der Trendsporthalle zu erteilen?
  3. Ist der Regierungsrat bereit eine allfällige Gleichbehandlung der Zwischennutzungsverträge der drei Areale (Ex-Esso, Ex-Migrol und der Promenade) zu prüfen?
  4. Bis wann wird der Regierungsrat die Entscheidung über eine allfällige Verlängerung für die Trendsporthalle bzw. für die anderen Angebote der Zwischennutzung des Vereins I_Land fällen?
  5. Wie garantiert der Regierungsrat, dass alle Beteiligten frühzeitig in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden und eine Kenntnisnahme rein durch die Medien verhindert wird?