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Tod eines 54-jährigen Afghanen nach der Verhaftung vor dem Polizeiposten Kannenfeld

Grossrat Daniel Spirgi reicht seine Interpallation zum Tod eines Afghanen nach der Verhaftung vor dem Polizeiposten Kannenfeld ein. Am 29. Dezember 2018 ist ein Mann auf einer Polizeiwache verstorben. Er war kurz zuvor von der Polizei in Gewahrsam genommen worden.

Es wird erwähnt, dass der Mann die Polizisten mit einem gefährlichen Gegenstand angriff, worauf die Polizei eine zweite Patrouille zur Unterstützung aufbot.

In diesem Zusammenhang erlaube ich mir, folgende Fragen zu stellen:

  1. Gab es Hinweise, dass der Festzunehmende, neben seiner offensichtlichen psychischen Labilität, gesundheitliche Probleme haben könnte?
  2. Wurde die Sanität aufgeboten?
  3. Wenn nein warum nicht?
  4. Existieren Protokolle, Algorithmen welche das Aufgebot der Sanität bei Festnahmen festlegen?

Im gleichen Artikel wird erwähnt, dass die Polizeiangehörigen, nachdem der Mann vor der Polizeiwache plötzlich zusammengebrochen war, Erste Hilfe leisteten und den Mann bis zum Eintreffen des Notarztes und der Sanität reanimierten. Trotz längeren Rettungsmassnahmen verstarb der Mann.

  1. Wie werden die Polizeiangehörigen in Erster Hilfe geschult?
  2. Geschieht diese Schulung nach internationalen Standards und regelmässig?
  3. Ist die Durchführung einer effektiven Herz-Lungen-Wiederbelebung (cardiopulmonary resuscitation (CPR), allen Polizeiangehörigen, welche bei solchen Einsätzen eingesetzt werden vertraut?
  4. Wir wird die Qualität dieser Schulung sichergestellt?
  5. Welches sind die Schlussfolgerungen die Konsequenzen der Einsatzleitung nach diesem Einsatz?

Daniel Spirgi (20)